30. März 2012
Heute Nachmittag habe ich von Bürgermeister Matthias Jendrike (SPD) meine Ernennungsurkunde erhalten. Er ernannte mich “unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe mit Wirkung vom 31.03.2012 zum Brandoberinspektor”.
Damit ist die Laufbahnausbildung endgültig beendet. Hinter mir liegen zwei Jahre, die ich bei vier Berufsfeuerwehren und an zwei Landesfeuerwehrschulen verbrachte und stets nur am Wochenende bei meiner Familie sein konnte.
Am kommenden Montag trete ich dann meinen Dienst bei der Berufsfeuerwehr Nordhausen an. Ich freue mich sehr darauf!
Bilanz:
002 Jahre
024 Monate
730 Tage
006 Städte
004 Berufsfeuerwehren
002 Landesfeuerwehrschulen
018 schriftliche Klausuren
011 praktische Prüfungen
003 mündliche Prüfungen
32.000 km Fahrstrecke
… und jede Menge neue Erfahrungen!


Presseecho:
Feuerwehr Nordhausen: “Verstärkung für Berufsfeuerwehr”
NNZ: “Frisches “Blut” für Berufsfeuerwehr”
Thüringer Feuerwehrverband: “Verstärkung für Berufsfeuerwehr Nordhausen”
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30. März 2012
Nach einer tollen Abschlussfeier am Donnerstag Abend gab es am heutigen Freitag Morgen die langersehnten Lehrgangszeugnisse.
Ich habe die Laufbahnausbildung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst mit 11 Punkten, d.h. der Note 2 bestanden. Mit diesem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, zumal der Lehrgangsbeste mit 12 Punkten abgeschlossen hat
Damit geht heute die zweijährige Laufbahnausbildung zu Ende!
Bilanz:
016/ 016 Unterrichtswochen
078/ 078 Unterrichtstagen
003/ 003 Klausuren
002/ 002 Aufsätzen
002/ 002 praktischen Prüfungen
001/ 001 mündlichen Prüfungen
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29. März 2012
Am Montag ging es sofort mit den Planübungen los, ich war einer der Ersten, der dran war. Immer drei Prüflinge wurden nacheinander von draußen hereingeholt, an die Planübungsplatte gebeten und mussten dort die gleiche Lage abarbeiten. Die Prüfungskommission für diese Prüfung bestand aus dem Direktor der Branddirektion Frankfurt, Professor Reinhard Ries, und Brandoberamtsrat Roland Wulfhorst von der HLFS. Am Dienstag wurde die Prüfung fortgesetzt.
Am Mittwoch ging es dann in die spannendste Phase! Um 09:40 Uhr wurde uns die Prüfungskommission für die mündliche Staatsprüfung vorgestellt: Direktor Silvio Burlon (HLFS), Ltd. Branddirektor Harald Hagen (BF Wiesbaden), Brandoberamtsrat Wolfgang Radewagen (BF Kassel) und Brandamtsrat Uwe Bunzel (BF Frankfurt am Main). Um 10:00 Uhr ging es dann für die erste Vierer-Gruppe los.
Für mich hieß es weiter “Warten”! Aufgrund der alphabetischen Reihenfolge war ich erst am Donnerstag als letzter dran, kurz vor dem Mittagessen. Kurze Zeit später gab es dann bei der Verabschiedung der Prüfungskommission vom Schulleiter den Hinweis, dass es für alle einen Grund zum Feiern gibt!
Die genauen Ergebnisse gibt es aber erst zur Zeugnisausgabe am Freitag…
Bilanz:
016/ 016 Unterrichtswochen
077/ 078 Unterrichtstagen
003/ 003 Klausuren
002/ 002 Aufsätzen
002/ 002 praktischen Prüfungen
001/ 001 mündlichen Prüfungen
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23. März 2012
Drogen hieß das Thema, mit dem wir am Montag in die Woche einstiegen. Dazu referierte ein Psychater, der in Entzugseinrichtungen tätig ist und uns einiges aus seinen Erfahrungen mit auf den Weg geben konnte. Am Dienstag beschäftigten wir uns mit Presse- und Medienarbeit. Auch dieses Thema wurde von einem externen Dozenten unterrichtet, der selbst als Journalist tätig war und auch einige Zeit für die BF Frankfurt gearbeitet hatte. Der Mittwoch war dann der letzte richtige Unterrichtstag und wir trainierten noch einmal ausgiebig Planübungen.
Am Donnerstag begannen dann die praktischen Prüfungen! Zwei Tage hielten die 27 Lehrgangsteilnehmer ihre Lehrproben vor den anderen des Lehrgangs und den Vertretern der Prüfungskommission, Branddirektor Hans Röntgen (HLFS) und Brandamtsrat Manuel Hoppert (BF Offenbach am Main). Mein Thema lautete: “Gasmesstechnik der Feuerwehr – Einsatzmöglichkeiten und Grenzen”. Jeder hatte 10 Minuten Zeit, um seine methodischen, didaktischen und rhetorischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen!
Am kommenden Montag geht es mit den Planübungen weiter…
Bilanz:
015/ 016 Unterrichtswochen
073/ 078 Unterrichtstagen
003/ 003 Klausuren
002/ 002 Aufsätzen
001/ 002 praktischen Prüfungen
000/ 001 mündlichen Prüfungen
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16. März 2012
Was lange währt… ist heute gut zu Ende gegangen!
Über zwei Jahre hat meine Ausbildung für die Führerscheinklasse CE insgesamt gedauert!
Meine erste Theorieprüfung erledigte ich Anfang Januar 2010 problemlos. Da der damalige Fahrlehrer aber sehr unzuverlässig war, kam ich nicht weiter. Erst nach einem Fahrschulwechsel Ende Oktober 2010 ging es wieder vorwärts. Da ich aber aufgrund der Laufbahnausbildung nur an den Wochenenden fahren konnte, zog es sich dann doch etwas in die Länge… Ende Dezember legte ich die Prüfung für die Klasse C ab, ein Termin für die Prüfung der Klasse CE war aber nicht mehr zu bekommen, bevor die Theorieprüfung abgelaufen war! Also musste ich diese wiederholen… Das geschah Anfang April 2011. Der Sommer war neben der Ausbildung mit Wettkämpfen, Hochzeit und Umzug schon recht voll gepackt, so blieben die Fahrstunden selbstverschuldet auf der Strecke! Dass ich dann nicht mehr in Suhl wohnte, machte es erst recht nicht einfacher…
Erst im Februar 2012 konnte ich wieder Fahrstunden nehmen, da ich hier eine Woche Urlaub hatte. Die Chance nutzte ich selbstverständlich und auch an den folgenden Wochenenden saß ich hinter dem Lenkrad des LKW. Doch wieder gab es Schwierigkeiten, einen Prüfungstermin zu finden, der meine Laufbahnausbildung, die kurz vor dem Ende steht, nicht zu sehr beeinträchtigte.
Heute war es soweit und so konnte ich bei herrlichstem Südthüringer Frühlingswetter meine Fahrprüfung mit LKW und Anhänger absolvieren. Am Ende tauschte ich meinen bisherigen Führerschein gegen einen vorläufigen im DIN-A5-Format um. In 3-4 Wochen bekomme ich dann die Chipkarte, die mir die Fahrerlaubnis für die Klassen [BE][C1E][CE][MSLT] bestätigt.
Vielen Dank an die Fahrschule Wolfgang Werner für ihr Verständnis und die flexible Termingestaltung!
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16. März 2012
Nach einer Woche in zivil ging es am Montag wieder in Uniform weiter. Diese Woche beschäftigten wir uns mit der Ausbildungslehre, genauer gesagt mit Methodik, Didaktik, Rethorik, Unterrichtsplanung und -gestaltung. Am Mittwoch und Donnerstag waren wir dann alle selber einmal dran und sollten einen kurzen Unterricht durchführen. Die Themen dazu wurden gelost, ich durfte über die Brandschutzaufsicht in Hessen unterrichten.
Am Donnerstag war ich dann allerdings in Nordhausen, da für die Verbeamtung auf Probe noch ein Termin beim Amtsarzt anstand.
Kommende Woche steht dann auch schon die erste praktische Prüfung an: Lehrprobe.
Bilanz:
014/ 016 Unterrichtswochen
068/ 078 Unterrichtstagen
003/ 003 Klausuren
002/ 002 Aufsätzen
000/ 002 praktischen Prüfungen
000/ 001 mündlichen Prüfungen
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9. März 2012
In dieser Woche stand für eine Hälfte des BIV-Lehrgangs das Seminar “Führungslehre – Baustein A” auf dem Plan. Das Besondere an diesem Seminar ist, dass die Dienstkleidung im Schrank bleibt und die Teilnehmer zivil auftreten.
Mehr kann ich über diese Woche leider nicht schreiben, da alles Weitere unter das vereinbarte “Seminargeheimnis” fällt.
Bilanz:
013/ 016 Unterrichtswochen
063/ 078 Unterrichtstagen
003/ 003 Klausuren
002/ 002 Aufsätzen
000/ 002 praktischen Prüfungen
000/ 001 mündlichen Prüfungen
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2. März 2012
Nach einer erholsamen Urlaubswoche sollte es am Montag wieder losgehen. Für mich allerdings nicht, da mich eine dicke Erkältung eingefangen hatte
Der Montag begann mit einem ausführlichen Bericht über den Einsatz bei dem ICE-Unglück von Eschede, der vom damaligen Einsatzleiter vorgetragen wurde. Im Anschluss daran ging es um Mobbing.
Am Dienstag starteten wir in die Themen des Verbandsführer-Lehrganges. So gab es bis Mittwoch ein Simulationstraining zur Einsatzleitung mit Führungseinheiten. Am Donnerstag und Freitag wurde das dann, ähnlich einer Stabsrahmenübung, unter Zuhilfenahme des ELW 2 fortgeführt.
Bilanz:
012/ 016 Unterrichtswochen
058/ 078 Unterrichtstagen
003/ 003 Klausuren
002/ 002 Aufsätzen
000/ 002 praktischen Prüfungen
000/ 001 mündlichen Prüfungen
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17. Februar 2012
Das große Themengebiet GABC-Führen wurde am Dienstag abgeschlossen, nachdem wir uns am Montag mit der psychosozialen Unterstützung und der Organisation der Notfallversorgung beschäftigten.
Am Mittwoch wurde es dann plötzlich richtig praktisch! Nach einem zweistündigen Unterricht zur Einsatzstellenbelüftung verbrachten wir den Rest des Tages im Freien und be- und entlüfteten in allen denkbaren Varianten.
Am Donnerstag ging es dann aber wieder in den gewohnten Lehrsaal, wo Führungsmittel und Planübungen anstanden.
Nach der letzten schriftlichen Prüfung (VB und GABC) und einem weiteren Planübungs-Block ging es dann in den (wohlverdienten und lang ersehnten) einwöchigen Urlaub…
Bilanz:
011/ 016 Unterrichtswochen
053/ 078 Unterrichtstagen
003/ 003 Klausuren
002/ 002 Aufsätzen
000/ 002 praktischen Prüfungen
000/ 001 mündlichen Prüfungen
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10. Februar 2012
Die C-Einsätze, die wir in der letzten Woche begonnen haben, wurden am Montag fortgeführt, am Dienstag standen dann die B-Einsätze auf dem Plan. Ab Mittwoch folgte dann noch der A-Einsatz.
Quasi nebenbei beschäftigten wir uns auch noch mit dem Thema “Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen”, bevor wir dann am Freitag die zweite Klausur schreiben durften. Diesmal ging es um Beamtenrecht und Leitstellenorganisation.
Bilanz:
010/ 016 Unterrichtswochen
048/ 078 Unterrichtstagen
002/ 003 Klausuren
002/ 002 Aufsätzen
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